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2. Institutional Real Estate Symposium

Regulatorische Verschärfungen verändern den Markt für indirekte Immobilieninvestments.

iii-investments stellte auf dem 2. Institutional Real Estate Symposium aktuelle Trends, Herausforderungen und Lösungen in der indirekten Immobilienanlage institutioneller Investoren vor.

Zum 2. Institutional Real Estate Symposium am 24. März 2011 in München konnte iii-investments mit circa  80 Teilnehmern erneut eine große Zahl institutioneller Anleger von Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerken begrüßen. Bei der zusammen mit dem Bereich Corporate & Investment Banking der UniCredit durchgeführten Veranstaltung traten namhafte Referenten auf, wie Daniel F. Just, stv. Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), Prof. Dr. Matthias Thomas, CEO INREV, Dr. Josef Brinkhaus und Dr. Sven Zeller, beide Partner bei Clifford Chance sowie Dr. Klaus Wiener, Chefvolkswirt Generali Investments. Zusammen mit Referenten von iii-investments und aus dem UniCredit Konzern gingen sie auf aktuelle Trends und Herausforderungen der indirekten Immobilienanlage ein.

Daniel F. Just machte am Beispiel der BVK, dem größten deutschen Versorgungswerk, deutlich, dass Immobilien gerade in Zeiten niedriger Zinsen zur Stabilisierung der Gesamtrendite beitragen und aufgrund ihrer niedrigen Korrelation zu anderen Asset-Klassen ein gutes Diversifikationsinstrument sind.

Prof. Dr. Thomas stellte in seinem Vortrag Ergebnisse der INREV-Studie 2011 über die Investmentabsichten institutioneller Investoren vor. Demnach sind diese hinsichtlich ihrer Immobilieninvestments weiterhin nur begrenzt risikobereit und beabsichtigen überwiegend im Core-Bereich zu investieren.

Großen Raum nahmen daneben sowohl in den Vorträgen, als auch in den Diskussionsbeiträgen der Teilnehmer, die regulatorischen Verschärfungen für institutionelle Investoren ein. So legte Reinhard Mattern, Geschäftsführer von iii-investments, in seinem Vortrag dar, dass Publikumsfonds durch die neuen Regelungen des Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetzes (AnsFuG) in Zusammenhang mit der Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen (AnlV) für institutionelle Investoren als Anlageklasse zukünftig ausfallen dürften. Der Spezialfonds dagegen kann nach wie vor individuell so ausgestaltet werden, dass er der Immobilienquote im Sicherungsvermögen von Versicherungsunternehmen zugeordnet wird und die Vorgaben der AnlV erfüllt. Große Resonanz fanden auch Dr. Josef Brinkhaus und Dr. Sven Zeller, die die Auswirkungen von Solvency II und AIFM vorstellten.

Neben der Diskussion aktueller regulatorischer Themen, spielten die derzeitige Verfassung der europäischen Immobilieninvestmentmärkte und die makroökonomischen Rahmenbedingungen eine große Rolle.

Mit einigen Ausnahmen sind aus der Sicht von Stefan Janotta, Head of Research bei iii-investments, eine Reihe von europäischen Immobilienmärkten für Investments derzeit noch durchaus als attraktiv einzuschätzen. Unattraktiv sind demnach weiterhin die südeuropäischen Märkte, wie Rom, Mailand oder Madrid. Attraktiv sind derzeit dagegen vor allem die deutschen und skandinavischen Märkte, sowie die französischen Zweitmärkte und Top-Lagen in Paris und Brüssel. Allerdings sollten Investitionspläne nicht zu weit in das Jahr 2012 verschoben werden.

Dr. Klaus Wiener befasste sich in seinem Vortrag ausführlich mit den Auswirkungen der gestiegenen Staatsverschuldung auf die Konjunktur und die Währungen der betroffenen Länder.