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iii-investments legt zweiten Immobilien-Darlehensfonds auf - erster Fonds mit Investorenpool

iii-investments startet seinen zweiten Immobilien-Darlehensfonds (Debt Fund) nach deutschem Investmentgesetz. Das erste Closing über ein Volumen von knapp 100 Millionen Euro ist abgeschlossen; eine spätere, schrittweise Aufstockung bis zum Zielvolumen von ca. 250 Millionen Euro ist vorgesehen. Die ersten Darlehensankäufe sollen kurzfristig erfolgen. Der Fonds wird dabei in Darlehen investieren, deren beliehene Immobilien vorrangig in Deutschland, aber auch im Euro-Raum liegen.

"Die Auflage des zweiten Darlehensfonds innerhalb von nur sechs Monaten dokumentiert die große Nachfrage nach dieser neuen Produktgattung - zugleich bauen wir damit unseren Vorsprung in diesem jungen Geschäftsfeld weiter aus. Zentrales Argument für Investoren ist dabei immer mehr das vertraute und bewährte Vehikel des deutschen Spezialfonds," erläutert Reinhard Mattern, Geschäftsführer von iii-investments, den Trend zum Darlehensfonds. Für institutionelle Kunden sind Immobilien-Darlehensfonds als Alternative zu Immobiliendirektinvestments auch aus regulatorischer Sicht attraktiv, da sie einen effektiveren Einsatz des Eigenkapitals ermöglichen.

Der von iii-investments aufgelegte Darlehensfonds wird in erster Linie in risikoarme Kredite investieren, einige mittlere Risiken können zur Renditeoptimierung beigemischt werden. Die Größe der einzelnen Investments wird zwischen 15 und 40 Millionen Euro liegen. Der Kredit muss in Euro ausgereicht sein.
Der Darlehenspoolfonds von iii-investments tritt indirekt als Kreditgeber auf und beteiligt sich an Bankkrediten, die an einen Investor zum Erwerb einer Immobilie ausgereicht wurden. Der Fonds muss deshalb über die Kompetenz verfügen, eine eigenständige Kreditprüfung durchzuführen und den Kredit über die Laufzeit überwachen zu können. Beim Ankauf der Darlehen wird iii-investments mit mehreren Banken zusammenarbeiten.

Die Kreditinstitute generieren so Neugeschäft und schonen mit der Weiterveräußerung von Teilen ihrer Darlehen an den Fonds ihre Eigenkapitalquote. Aus Sicht eines institutionellen Investors, zu denen vor allem Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen gehören, liegt die Attraktivität dieser neuen Produktgattung auch in der sich wandelnden regulatorischen Landschaft begründet. Als Folge von Basel II/III fahren die Banken als traditionelle Finanzierer von Immobilien ihre Aktivitäten erheblich zurück. Gleichzeitig machen die neuen Eigenkapital-Unterlegungspflichten nach Solvency II Immobilienfinanzierungen im Vergleich zu Direktinvestments in Immobilien für Versicherungsunternehmen relativ gesehen attraktiver. Hinzu kommt das anhaltend niedrige Renditeniveau von Bonds, einem klassischen Anlageinstrument institutioneller Investoren.